Dirndl die Zweite und hoffentlich nicht das Letzte


Dieses Jahr waren wir wieder zum Oktoberfest eingeladen.

So richtig genial, 
mit Übernachtung im Hotel, Mittagessen,
leckerem Abendessen auf der Wiesn und ein paar 
Maß waren natürlich auch inklusive 😉
und einem leckeren Katerfrühstück.
(fast das wichtigste nach einem Abend auf der Wiesn, oder??)
Immer der Meinung, dass ich mein Dirndl vom letzten Jahr 
Siehe HIER
anziehe, sah ich dem Oktoberfest ganz gelassen entgegen.

Zudem war für den Junker-Jonas Markt am Samstag vor dem
Dienstag an dem wir nach München fuhren noch genug zu tun. 

Warum ich jetzt trotzdem ein neues Dirndl habe?
Keine Ahnung. 
War es die Aufregung vor dem Markt am Samstag,
oder das ich mal wieder was anderes als Kissen nähen wollte?
Jedenfalls habe ich am Freitag Abend begonnen das/mein Dirndl zu nähen.

Die doch traditionellen Stoffe habe ich alle von einem Flohmarktbesuch
vor zwei Jahren mit, und wollte bestimmt kein Dirndl daraus nähen.
Aber jetzt, so im nachhinein, war die Notlösung eine gute Lösung.

Das Modell ist aus der Burda 9/2015.
Ich wollte mir das Dirndl-Kleid (mit Ärmeln) nähen – und habe dieses auch zugeschnitten.
Leider fühlte ich mich dann obenrum zu nackt.
Nach zwei Versuchen den Ausschnitt noch etwas zu verkleinern,
habe ich mich entschieden nun doch eine Bluse zu tragen,
in der ich etwas mehr eingepackt bin.
Also, Ärmel nicht angenäht, dafür die 
Träger um einiges verschmälert, damit die Puffärmel
der Bluse „puffen“ können 🙂
Die Länge des Rockteils habe ich schlussendlich aus dem Schnitt übernommen.
(Länger zugeschnitten, aber dann wieder umgenäht)

Leider hatte ich nicht genügend Vlies da, um das Oberteil zu verstärken.
So beult es etwas aus. Das fällt mir hier auf den Fotos aber mehr auf,
als in Wirklichkeit.
(Aber gut, ich steh auch nicht dauernd vor dem Spiegel :-))

Vielleicht hätte auch von der Weite noch ein cm raus können,
aber ich war so froh, als der Reißverschluß halbwegs 
„ordnungsgemäß“ im Dirndl war, das ich keine Lust (und Zeit)
hatte, das nochmals zu ändern.

Ja, der Reißverschluss ist nicht meine Meisterleistung.
Der einzige, passende Reißverschluss (aus meiner Sammlung) war ca. 40 Jahre alt,
und sah ziemlich mitgenommen aus. Eigentlich wäre es ein nahtverdeckter RV,
aber das hat einfach nicht besser geklappt…. 

Die Dirndl-Bluse ist nicht selbst gemacht.
Ich war so froh, dass ich bei einer Freundin eine ausleihen konnte,
die vom Ausschnitt her halbwegs passt. Denn fertig geworden
ist das Dirndl am Montag Abend. Dienstag morgen sind wir los gefahren.

  

Dieses Mal habe ich das Oberteil um ca. 4 cm verlängert.
 Das habe ich letztes Jahr (leider) nicht gemacht, das ist das größte Manko 
am letztjährigen Dirndl. Die Schürze rutscht in die Taille,
und das Oberteil hört leider über der Taille auf. Echt Blöd.


Obwohl ich mich super zufrieden fühle mit Stoff & Schnitt
möchte ich mir irgendwann mit genügend Zeit noch ein Dirndl nähen.
Mit „Froschgoscherl“-Bordüre, Spitze… nicht zu verspielt,
aber etwas mehr als meine beiden „Last-Minute-Dirndl“.
Vielleicht nächstes Jahr?
Da mache ich dann beim Dirndl-Sew-Along von Evelyn mit,
auf den ich es leider nicht mehr geschafft habe!!
Stoffe: alle vom Flohmarkt
Schnitt: Burda Style 9/2015 Mod. 123
bzw. 124 (ohne Ärmel)
Linked: MeMadeMittwoch, RUMs



Liebe Grüße

32 Kommentare zu “Dirndl die Zweite und hoffentlich nicht das Letzte

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