MissionUnderCover: Baby Lock Coverstitch

Heute geht es los….
Die Mission Undercover beginnt hier bei mir auf dem Blog 
und ich bin ganz schön nervös.
Den ganzen März über berichten wir 6 Blogger über 4 Maschinen
die uns freundlicherweise von der Nähwelt Flach zur Verfügung gestellt wurden.
 
Bei Miri – unserer Organisatorin – auf dem Blog könnt ihr
nach und nach die unterschiedlichen Testberichte zu jeder Maschine lesen.
 
klick aufs Bild zur Übersicht

Mein erster Testbericht….


Gleich vorweg – ich bin ein absoluter Bauchmensch.
Kenn ihr die? Die die alles aus dem Bauch raus entscheiden, 
sich auf den ersten Blick verlieben (ja, ich war schon in meinen Mann verliebt 
ohne ein einziges Wort mit ihm geredet zu haben) selten den Kopf
einschalten (bei Entscheidungen) und wenn sie es doch mal versuchen
todunglücklich damit sind…??


Ja genau so einer bin ich!!
Ich lese keine Gebrauchsanleitung, nähe drauf los, und trenne lieber fünf mal auf,
als vorher zu lesen oder zu googeln wie es richtig funktionieren würde – 
was nicht unbedingt der schnelle Weg zum Erfolg ist, aber 
einer mit „Eigenerfahrung“… haha….


Meine erste Test-Maschine, die
Baby Lock BLCS Coverstitch
kooperiert perfekt mit Bauchmenschen, ich sag‘ es euch!!!
 
Ausgepackt, eingefädelt – ohne Gebrauchsanweisung – angefangen zu nähen,
und eine Woche lang nicht mehr aufgehört….!!!! 
Das Jet-Air-Greifereinfädelsystem kannte ich zwar noch nicht – 
und konnte mir auch nichts darunter vorstellen, 
aber die Beschreibung am Deckel reicht aus, um das „System“ zu verstehen.
 
Ich hatte von „sowas“ zuvor ja noch nie gehört. 
Das Einfädeln meiner Overlock-Maschine funktioniert bei mir schon wie im Schlaf – Garnfarbe zu ändern stört mich da nicht,
aber dieses Jet-Air-Greifereinfädelsystem ist echt cool – wenn auch eigentlich Luxus…
aber hin und wieder stehe ich auf Luxus 🙂
 
Kennt ihr es??
Ich habe ein kleines Video davon gedreht…
Echt Amateurhaft, in schlechter Qualität, von der falschen Seite gefilmt und mit Babyphone-Einschlafmusik im Hintergrund – zudem rutschiges Garn…
aber um es mal gesehen zu haben reicht es euch vielleicht 🙂
(21 sec. reichen für das Unterfaden-Einfädeln)
 
Die Oberfäden müssen jeweils durch die Spannungsregler.
Ist aber ebenfalls schnell passiert, und kein Staatsakt –
und dann geht es schon mit dem Nähen los!!
 
Besonders gut gefallen hat mir der Nähfuß.
 
 
Obwohl er „nur“ aus Metall ist, und nicht transparent, 
ist es mit ihm super möglich „auf Spur zu bleiben“ – 
die Einkerbungen sind dafür perfekt!
Ganz ehrlich? Die ganzen verschiedenen Stiche habe ich nicht alle getestet,
aber die Stichbilder die ich genäht habe, waren rundum überzeugend.
Die Einstellungen zu Stichlänge, Differentialtransport und Nähfußdruck
sind leicht zugänglich und übersichtlich beschriftet.
 
Allerdings habe ich auch nie was verstellt… oder verstellen müssen.
Ob hauchdünner Jersey, Baumwolljersey – alles mit der gleichen (Werks-)Einstellung
und sogar mit rutschigem Stickgarn hat perfekt funktioniert.
 
Kommen wir zum Schwachpunkt…  zu meinem Einzigen…
Dem schmalen Durchlass.
Definitiv im Vergleich zu den anderen Maschinen sehr sehr schmal.
Ein Kleidungsstück „nachträglich“ zu Covern halte ich für ziemlich schwierig.
Aber mit einigen „Behelfen“ würde ich meinen, 
ist dieses Manko zu bewältigen.
 
So werden die Ärmelbündchen, Schulternähte, etc…
 einfach vor dem zusammennähen gecovert!!

Wollte ihr mal sehen – ich habe gecovert was mir in die Hände kam :-):
 
 
Testurteil kurz und bündig: verliebt über beide Ohren!
 
An alle Kopfmenschen, oder Bauchmenschen die mal eine Kopfentscheidung treffen wollen – 
oder einfach ALLE die sich über eine Covermaschine informieren wollen:
Über die Baby-Lock Coverstitch – und 3 weitere Maschinen
gibt es im Laufe dieses Monats tägliche Testberichte!!!
Schaut einfach HIER in der Übersicht.
 
Mit freundlicher Kooperation mit: 
 
Liebe Grüße 

26 Kommentare zu “MissionUnderCover: Baby Lock Coverstitch

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